Sensationelle Leistung im zweiten Spiel - Zeiler Köniz wehrt sich gegen das Weltklasseteam aus Novara!
Nach der doch eher enttäuschenden Leistung vom Vortag steigerte sich Zeiler Köniz gegen das italienische Spitzenteam aus Novara gewaltig, verlor zwar mit 3:0 (25:23, 25:20, 25:23), vermochte aber die 3'000 Zuschauer in der Wankdorfhalle restlos zu begeistern.
Auf einmal klappte die Annahme sehr gut, eine sensationelle Jana Surikova verteilte die Bälle nach Belieben und Novara wusste zeitweise kein Rezept gegen die sehr guten und platzierten Angriffe. Selbstverständlich ist es gegen ein Weltklasseteam vom Format von Novara nicht einfach zu bestehen, Zeiler stand aber nahe an einem Satzgewinn und damit an einer Sensation.
Insbesondere Patricia Soto verzückte die Fans mit einer praktisch fehlerlosen Leistung, aber auch den andern Angreiferinnen und Libero Sara Rohrer merkte man an, dass sie befreit aufspielen konnten. Höhepunkt auf Könizer Seite waren die zahlreichen Schnellangriffe über die Mitte. Zdenka Vlckova und Sabine Frei zogen einen Ball nach dem andern am gegnerischen Block vorbei und punkteten noch und noch.
Ein versöhnlicher Abschluss der beiden Volleyballtage im Wankdorf. Ein hervorragend organisiertes Spektakel wird allen Teilnehmenden in bester Erinnerung bleiben.
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Zeiler Köniz verliert erstes Spiel der Champions League denkbar knapp
Im ersten Spiel der diesjährigen Indesit European Champions League verlor ein nur phasenweise überzeugend auftretendes Zeiler Köniz vor 2'500 Zuschauern und Zuschauerinnen in der Berner Wankdorf Sporthalle gegen das junge Team von Roter Stern Belgrad aus Serbien und Montenegro äusserst knapp mit 2:3 (25:20, 25:14, 23:25, 23:25, 13:15).
Bereits im ersten Satz zeichnete sich ab, dass die sprunggewaltigen Belgraderinnen Zeiler Köniz mit gezielten Services beunruhigen könnte. Nachdem das Gersonteam seine Nervosität aber einmal abgelegt hatte, den Druck erhöhen konnte und das Publikum aus seiner Lethargie erwachte, gewann es Punkt um Punkt und zwang die Serbinnen zu vielen Fehlern. Der klare Gewinn der ersten beiden Sätze war die Folge.
Leider riss aber der Faden am Anfang des dritten Satzes und bis zu 7 Punkte Rückstand waren selbst bei der unglaublichen Aufholjagd am Schluss zu viel. Die Serviceannahme verschlechterte sich leider im vierten Satz weiter und ohne Angrifssvarianten in der Mitte hatten die Aussenangreiferinnen einen schweren Stand. So ging am Schluss der Sieg knapp aber nicht unverdient an Belgrad, obwohl Köniz insgesamt mehr Punkte erzielte.
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